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Symptome einer Vitamin D3-Unterversorgung

 

© Daria AdobeStock 398979464
 
Die meisten von uns fühlen sich im Sommer irgendwie besser… fitter, optimistischer, die Sonne weckt uns und unseren Tatendrang früher als in der grauen Winterszeit und hebt unsere Laune – scheinbar grundlos. Doch vielleicht ist sie ja selbst der Grund, sie, die mit ihren Strahlen uns ein solches ins Gesicht zaubern kann. Und vielleicht spielt bezogen auf unsere sommerliche Hochform die üppige Versorgung mit Vitamin D3 eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Das „Sonnenvitamin“ D3 ist im Grunde gar kein solches, sondern ein Hormon, das unser Körper selbst herstellen kann, nachdem durch Sonnenexposition das entsprechende Provitamin gebildet worden ist. Die Voraussetzung für diese endogene Vitamin D3-Synthese ist, dass UV-B-Strahlen unsere Haut erreichen. Daraus folgt, dass wir im Winterhalbjahr unsere Vitamin D3-Vorräte langsam aufzehren; zwar gibt es auch in der kalten Jahreszeit sonnige Tage, doch der Winkel, in dem die Strahlen auf unseren Teil der Erde (und auf unsere Haut) treffen, ist kaum geeignet, eine nennenswerte Vitamin D3-Synthese zu ermöglichen. Außerdem rostet mit zunehmendem Alter auch die körpereigene Vitamin D3-Produktion etwas ein.

Warum braucht unser Organismus Vitamin D3?

Bereits in den zwanziger Jahren kam man der Bedeutung von Vitamin D3 bezogen auf die Knochenstabilität, auf die Mineralisierung der Knochen, auf die Spur – damals schon hat man die Vitamin D-Versorgung rachitischer Kinder mit Hilfe von UV-Strahlung erfolgreich angekurbelt. Nach wie vor ist die Knochengesundheit wohl die vornehmste Aufgabe des D3-Vitamins.

Mittlerweile weiß man allerdings, dass Vitamin D3 an ausgesprochen vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt ist; dazu gehört auch die Regulierung des Phosphatstoffwechsels, wichtig für die Funktion unserer Muskulatur.

Unser Immunsystem (insbesondere im Hinblick auf Atemwegserkrankungen) ist ebenfalls auf Vitamin D3 angewiesen.

Nicht zuletzt ist auch unsere Psyche ein „Vitamin D3-Junkie“, da wir das Hormon für einen erholsamen Schlaf und seelische Ausgeglichenheit benötigen.

Folgende Symptome kann ein Mangel an Vitamin D3 hervorrufen:

Schmerzen des Bewegungsapparates (z.B. Rücken- oder Knieschmerzen), verstärkte Neigung zu Knochenbrüchen, Verformungen des Skeletts (z.B. der so genannte „Witwenbuckel“) infolge der schwindenden Knochendichte (Osteoporose) und dem Nachlassen der Muskelkraft, der Koordinationsfähigkeit… auch die Muskelreflexe und die Balance können bei einer Vitamin D3-Unterversorgung beeinträchtigt sein.

Erhöhte Infektanfälligkeit kann ein Zeichen von Vitamin D3-Mangel sein.

Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen… auch Stimmungsschwankungen, Übellaunigkeit, Lustlosigkeit bis hin zu Depressionen können auftreten, wenn das Sonnenvitamin fehlt.

Manche leiden auch mit Haut und Haar (brüchige Nägel, nachlassende Haarqualität, Haarausfall) am Vitamin D3-Mangel.
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