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Künftig dürfen nur noch Ärzte Tattoos entfernen

Tattoos liegen im Trend, schätzungsweise ein Viertel der Bevölkerung trägt eines der Bilder auf der Haut. Nicht immer war die Entscheidung gut genug durchdacht, manchmal ändern sich die Lebensumstände unerwartet oder beim Stechen des Tattoos ist etwas schiefgegangen und es sieht nicht so aus, wie man es eigentlich haben wollte. Das sind nur einige der Gründe, warum man sich ein Tattoo wieder entfernen lassen möchte.

 

Bisher ist es in jedem Laserstudio möglich, ein Tattoo weglasern zu lassen. Die Anbieter müssen dazu nur über den entsprechenden Laser verfügen und einen Laserschutzkurs mitgemacht haben.

Unkompliziert ist das Entfernen jedoch trotzdem nicht: Bereits die Kosten sind meist um ein Vielfaches höher als die Kosten des Tattoos selbst. Je nach Art und Größe des Tattoos sind auch bei der Entfernung mehrere Sitzungen erforderlich, die mit Schmerzen verbunden sein können. Das Entfernen kostet also auch deutlich mehr Zeit, als das Stechen des Tattoos damals in Anspruch genommen hat.

Dazu kommt, dass es auch für die Gesundheit nicht ganz unbedenklich ist, Tattoos wieder entfernen zu lassen: Beim Weglasern werden die Farbpigmente, aus denen die Tattoos bestehen, in winzige Teilchen zersprengt. Gedacht ist es so, dass der Körper diese Teilchen nach und nach abtransportiert. Grundsätzlich dauert dies aber seine Zeit. Statt Farbpigmente an einer Körperstelle zu haben, hat man nun irgendwo im Körper eine ungleich höhere Menge winziger Farb-Bestandteile, über die man keinen Überblick mehr hat. Auch wenn der Körper bisher nicht auf die Farbe reagiert, kann es nun zu Reaktionen kommen, beispielsweise zu einem Juckreiz.

Weitere gesundheitliche Risiken dieser Methode werden unter anderem darin gesehen, dass es durch das Lasern selbst zum Beispiel zu Verbrennungen, Narben und Veränderungen in den Pigmenten der Haut kommen kann, die sich unter Umständen nicht mehr zurückbilden.

 

Das Entfernen von Tattoos ist also mit einigen gesundheitlichen Risiken verbunden. Es mag deswegen nicht verwundern, dass dieser Eingriff in Zukunft nur noch von einem Arzt durchgeführt werden darf. Die Risiken, die sich aus einer Behandlung mit Laser ergeben, bestehen jedoch grundsätzlich weiterhin.

Ebenso ändert sich ein weiterer wichtiger Faktor nicht: Nach all den Strapazen, die eine Tattoo-Entfernung mit sich bringt, ist der Erfolg keinesfalls in allen Fällen garantiert. Das kann daran liegen, dass sich das Tattoo einfach nicht vollständig entfernen lässt, aber auch daran, dass gute Gründe gegen die Entfernung sprechen. Besonders bei sehr großen Tattoos wird jetzt schon teilweise davon abgeraten, sie weglasern zu lassen, da dies zu ungesund wäre. Auch die Farbe spielt eine Rolle: Je mehr unterschiedliche Farben, desto mehr Farbpigmente werden bei der Entfernung frei.

 

Durch die neue Verordnung wird es zukünftig deutlich weniger Anbieter für die Entfernung von Tattoos geben. Kritisiert wird hier, dass es so zu längeren Wartezeiten und sehr wahrscheinlich auch zur Erhöhung der Preise für die Entfernung kommen wird, die schon jetzt nicht billig ist. Dass nicht mehr gewollte Tattoos eine Belastung für den Träger darstellen und die Entfernung deswegen bezahlbar bleiben muss, ist ebenfalls ein Argument der Kritiker der neuen Verordnung.

 

Es gibt neben der Entfernung durch Laser zwar noch andere Methoden, Tattoos loszuwerden, darunter fallen beispielsweise das Wegätzen durch Säure oder das Abschleifen der Hautbilder. Hier ist das Zerstörungspotenzial jedoch deutlich größer als durch den Laser, daher werden solche Methoden in aller Regel gar nicht angewendet.

 

Wer sich in Zukunft ein Tattoo entfernen lassen möchte, muss also möglicherweise mit einer langen Wartezeit und sehr hohen Kosten rechnen, die im Regelfall auch nicht von der Krankenkasse übernommen werden.

Beim Wunsch nach einem Tattoo sollten das Motiv, die Stelle und vor allem das Studio also sehr gründlich ausgewählt werden. In jedem Fall sollte man bedenken, dass das Tattoo nicht mehr ohne Weiteres zu entfernen ist, dass die Prozedur der Entfernung möglicherweise langwierig und teuer wird und unter Umständen gesundheitliche Folgen hat.
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