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Diabetes: Die Pflege der Füße liegt uns am Herzen

Richtige Fußpflege ist immens wichtig für die Gesundheit und das Wohlbefinden, insbesondere, wenn wir zu jenen ungefähr 6,7 Millionen Menschen in Deutschland gehören, die an Diabetes mellitus erkrankt sind. Verletzungen zu vermeiden ist das oberste Gebot – und dazu können wir viel beitragen.

Fußpflege beginnt beim Schuhkauf

Bequem müssen sie sein, einen eher komfortablen Schnitt und die richtige Größe haben, damit keine Druckstellen entstehen. Wenn möglich den Schuhkauf erst spätnachmittags oder abends tätigen, erst dann haben die Füße ihre volle Größe erlangt. Auch die Socken und Strümpfe sollten sanft zum Fuß sein und perfekt passen. Beim Anziehen bitte immer darauf achten, dass keine Störenfriede wie Sand oder kleine Steinchen mit hinein geraten.

Gründliche Inspektion

Da Vertrauen gut, Kontrolle aber besser ist, sollten Diabetikerfüße regelmäßig auf kleine Verletzungen hin untersucht werden. Ein Handspiegel mit drei- bis fünffacher Vergrößerung leistet hier gute Dienste – auch die Zehenzwischenräume sollten in Augenschein genommen werden.

Auffälligkeiten wie Hornhautschwielen, Hühneraugen oder kleinste Verletzungen/Risse können so rechtzeitig entdeckt und ärztlich behandelt werden, bevor sie größeren Schaden anrichten. Symptome wie Rötung, Blasen- oder Schuppenbildung und Juckreiz können ein Hinweis auf Fußpilz sein – auch hier sollte nicht gezögert, sondern der Arzt konsultiert werden.

Waschen mit viel Gefühl

Täglich sollten die Füße gewaschen werden, nicht zu lang und auf keinen Fall zu heiß. Gut geeignet sind unparfümierte Waschlotionen mit Harnstoff (bindet Feuchtigkeit), Syndets oder Babyseife. Benutzen Sie einen gewöhnlichen Waschlappen denn Sisalhandschuhe, Massagebürsten und Ähnliches könnten die Haut beschädigen. Bei Fußbädern gilt: In der Kürze liegt die Würze, drei bis vier Minuten müssen genügen, damit ein Aufweichen der Haut verhindert wird. Auch darf man sich nicht auf das Temperaturempfinden von Diabetiker-Füßen verlassen, deshalb immer vor dem Bad die Wassertemperatur (maximal 35°C) mit der Hand oder mit einem Badethermometer prüfen. Das gründliche Abtrocknen (Zehenzwischenräume nicht vergessen) erfolgt am besten mit einem weichen Handtuch – Tupfen ist besser als Reiben. Einen Föhn sollte man hier nicht anwenden, da die Haut dadurch noch stärker austrocknet und es sogar zu Verbrennungen kommen kann.

Müssen die Fußnägel kurz geschnitten sein?

Mindestens bis zu den Zehenkuppen sollten die Fußnägel reichen – zweimal wöchentlich zu feilen hilft, die ideale Länge beizubehalten. Gerade sollten sie gefeilt sein, das reduziert die Gefahr des Einwachsens und es sollen keine Ecken und Kanten entstehen, welche dem Nachbarzeh in die Quere kommen, beziehungsweise schaden könnten. Nagelscheren, -knipser und Co. entwickeln manchmal eine Eigendynamik, die zu Verletzungen oder zum Splittern der Nägel führen kann – deshalb am besten das Hantieren mit derartigem Werkzeug den Fachleuten überlassen. Regelmäßige Fußpflege-Termine ermöglichen es Ihnen, sich locker zurückzulehnen, wohl wissend, dass Ihre Füße in besten Händen sind.

So entfernt man Hornhaut richtig

Metallische Hilfsmittel wie Hornhautfeilen, -hobel oder -raspeln sind gefährlich, deshalb weg damit. Ist die Sensibilität der Füße eingeschränkt, könnten dadurch Verletzungen entstehen. Alleine mit einem Bimsstein darf man der Hornhaut zu Leibe rücken. Zur Beseitigung von Hühneraugen, Schwielen und sonstigen Störenfrieden muss ein Fachmann (Podologe/Medizinischer Fußpfleger) ran.

Der cremende Abschluss

Um die Haut vor dem Austrocknen zu schützen und so ihre Elastizität und Widerstandsfähigkeit zu erhalten, empfiehlt es sich, den Füßen eine gute Creme, Lotion oder Cremeschaum nach jedem „Waschvorgang“ zu gönnen. Wir helfen Ihnen gern bei der Auswahl des für Sie geeigneten Produktes. Das Eincremen wirkt auch der Bildung von Hornhaut entgegen.

Schenken Sie diesen Tipps Beachtung – damit es Ihren Füßen auf Schritt und Tritt gut geht!

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