Die Geschichte der Schwan Apotheke

Verkauf der Schwan-Apotheke durch die Familie Trommsdorf

Am 01.02.1873 geht der Besitz der Apotheke und des Apothekengrundstücks auf den Apotheker Lorenz Wilhelm Marxen über. Carl Herrmann Trommsdorff verkauft die Apotheke und das Apothekengrundstück noch zu Lebzeiten seines Vaters an Marxen, um 1880 die Marien-Apotheke zu erwerben. Lorenz Wilhelm Marxen stammt aus Flensburg, wo er auch seine Lehre absolviert hatte. Er war dann in Tönning, Hamburg, Saarbrücken und Frankfurt am Main als Gehilfe tätig gewesen und hatte in Kiel studiert. Er kaufte die Schwan-Apotheke in Husum am 01.04.1854 für 51.000 Mark. 1856 heiratete er die Tochter des Friedrichstädter Bürgermeisters und verlebte einige glückliche Jahre in Husum. 1870 verkaufte er die Apotheke in Husum, um drei Jahre später die Apotheke gleichen Namens in Erfurt zu erwerben.
1878 erfolgt die Verlegung der Apotheke vom Anger 66 / Schlösserstraße 2 nach dem Anger 64 wegen des bevorstehenden Neubaus des Hauptpostamtes (1892-1895).

1882 gehen Apotheke und Apothekengrundstück für 248.000 Mark auf den Apotheker Hugo Kühn über. 1887 auf den Apotheker Guido Ackermann, 1904 auf den Apotheker Adolf Göring und 1918 schließlich auf den Apotheker Paul Gaitzsch.

Am 12.04.1945 wird die Apotheke am Anger 64 durch alliierten Artilleriebeschuss total zerstört.