Das alles steckt in Fertiggerichten

Fertiggerichte sparen Zeit und Arbeit, das sind die Vorteile. Die schnelle Alternative zum richtigen Kochen bringt aber wesentlich mehr Nachteile, in Form von zahlreichen ungesunden Inhaltsstoffen, mit sich.

Beispielsweise sind in Fertiggerichten meist große Mengen an Zucker, Salz und Fett enthalten. Einerseits sollen diese Stoffe für den guten Geschmack sorgen, Salz konserviert zudem und macht die Fertiggerichte damit länger haltbar. Zu viel Kochsalz zu sich zu nehmen, ist jedoch ungesund und kann über längere Sicht unter anderem zu erhöhtem Blutdruck führen. Zucker und Fett sind nicht nur Geschmacksträger, sondern auch reich an Kalorien. Unterm Strich ist es entsprechend so, dass Fertiggerichte mehr Kalorien enthalten als selbstgekochte Mahlzeiten, wer sich in hohem Maß von Fertiggerichten ernährt, erhöht damit sein Risiko für Übergewicht.

Trotz der vielen Kalorien, enthalten Fertiggerichte aber kaum echte Nährstoffe. Vorgegarte Gerichte haben dabei schnell einen großen Teil der vielleicht noch enthaltenen Vitamine und sonstiger Nährstoffe eingebüßt. Da Fertiggerichte meist günstig sein müssen, wird hier darüber hinaus auch noch an den Zutaten gespart, man sucht also wirklich hochwertige und gesunde Zutaten in den meisten Fertiggerichten vergeblich. Für eine ausgewogene Ernährung mit allen Nährstoffen, die der Körper braucht, eignen sich Fertiggerichte daher nicht.

Um trotz günstiger Herstellung und Zutaten einen guten Geschmack zu erzielen, werden bei den Gerichten neben den bereits erwähnten Zutaten Zucker, Salz und Fett, eine Reihe von Zusatzstoffen eingesetzt. Aktuell sind 316 solcher Zusatzstoffe, auch E-Nummern genannt, in der EU zugelassen. Dazu gehören eine Vielzahl von Aromen, Gewürzen, Farbstoffen und Konservierungsstoffen.

Der Einsatz von Aromen soll oft darüber hinwegtäuschen, dass an bestimmten Zutaten gespart und stattdessen nur der Geschmack dieser Zutaten verstärkt wurde. In vielen Fertiggerichten findet sich auch direkt der Geschmacksverstärker Glutamat (E620 bis E625). Viele Menschen reagieren auf diese Zutat mit Beschwerden wie Schwindel oder Übelkeit. Auch Fertiggerichte, die als frei von Geschmacksverstärkern angeboten werden, könnten Hefeextrakt oder Hefepilzkulturen beinhalten. Im Grunde bedeutet das, dass in Wahrheit doch Glutamat in den Gerichten steckt.

Ein weiterer Geschmacks- und gleichzeitig Konservierungsstoff ist die sehr weit verbreitete Zitronensäure (E330). Diese ist jedoch sehr schlecht für die Zähne, weil sie den Zahnschmelz angreift. Enthält das Gericht außerdem noch viel Zucker, werden die Zähne noch mehr attackiert, über einen längeren Zeitraum hinweg kann es schließlich zu Karies kommen.

Auch zahlreiche Süßstoffe finden sich als Zuckerersatz in vielen Fertiggerichten. Gesünder als Zucker sind diese aber auch nicht, durch ihre appetitanregende Wirkung begünstigen sie unter anderem Übergewicht.

Zwar müssen alle Zusatzstoffe in Lebensmitteln bei der Zutatenliste aufgeführt werden, bei über 300 verschiedenen E-Nummern kann man jedoch nicht erwarten, dass der Verbraucher alle Stoffe direkt anhand ihrer Kennzeichnung auf der Verpackung identifizieren kann. Einen Überblick über die derzeit zugelassenen Zusatzstoffe bietet beispielsweise das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

Beim Blick auf die Zutatenliste von Fertiggerichten kann man sich auch fürs Erste daran orientieren, wie viele Zusatzstoffe überhaupt enthalten sind. Je mehr davon auf der Verpackung aufgeführt sind, desto weniger spricht dafür, dass es sich um ein gesundes Lebensmittel handelt.

Auch wenn Fertiggerichte schnell zubereitet sind, stecken zu viele Stoffe in ihnen, die für die Gesundheit nicht ideal sind. Eine günstige Alternative stellen sie auf lange Sicht in aller Regel auch nicht dar, wer selbst kocht, lebt also günstiger und gesünder.

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